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Falscher Eindruck.

Hi, im Moment bin ich in der 13. Woche meines Aupair Jahres. Wie schon zuvor erklärt gibt es gute und schlechte Tage. Ich bin sehr erleichtert, auch wenn ich kein Heimweh habe, meine Schwester wird mich besuchen kommen und meine Eltern planen es auch. Es ist schön zu wissen, dass man nicht ein komplettes Jahr warten muss um sie wieder zu sehen. Vor dem Jahr war ich nie länger als zwei Wochen nicht Zuhause. Ich bin aber sicher gewesen, dass ich sowas wie Heimweh nicht bekommen werde. Warum auch, ich bin ja ziemlich sicher, dass alle noch da sein werden, wenn ich zurück komme. Oft denke ich jetzt an das was danach kommt. Es fällt mir schwer zu entscheiden. Ziehe ich in das 5-Autostunden entfernte Berlin, wo meine beste Freundin wohnt? Oder bleibe ich Zuhause, wo mein Freund und meine Familie ist? Mein Plan war es immer schon nach Berlin zu gehen. Sogar als ich eigentlich noch zu jung war daran zu denken, habe ich entschieden, dass ich einmal in Berlin wohnen werde, jeder hat mir gesagt ''ach ja, wir werden mal sehen was in 5 Jahren ist''. Jetzt stehe ich direkt vor der Entscheidung. Naja.. nicht ganz direkt, aber konkrete Gedanken muss ich mir nun mal machen. Ich weiß ich werde mich bewerben in Berlin und ''Zuhause'', aber was genau mir im Moment lieber ist, kann ich gar nicht sagen. Ich glaube ich kann wirklich sagen, dass 'in Berlin wohnen' ein Kindheitstraum von mir ist. Erfülle ich mir nun meinen Kindheitstraum, was bedeuten würde, mit meinem Freund ist Schluss, da eine Fernbeziehung nicht in Frage kommt, oder bleibe ich Zuhause? Ich bin seit 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Außerdem wartet er schon 3 Monate auf mich und wie es aussieht wird er auch die restlichen 9 Monate warten, bis ich zurück komme. Wenn dem so ist, dann ist es egal wie ich mich entscheide, ich werde in einer Hinsicht traurig sein. Genau jetzt wünsche ich mir die Schulzeit zurück. Alle die einem wichtig sind, sind bei einem. Keine großen Veränderungen. Schade, dass mir die Entscheidung keiner abnehmen kann. Irgendwie hoffe ich auf einen Geistesblitz, der mir verrät, was das Richtige ist. Nun zum guten des Ganzem: nächste Woche ist Thanksgiving und ich freue mich schon total! Wir fliegen zu einem Teil der Familie nach Dallas. Ich hoffe ich erlebe dort ein typisches Thanksgiving! Außerdem wird es langsam wirklich kalt hier, ich habe aber keine Wintersachen mitgenommen, kann ja alles hier kaufen. Mein Problem jetzt ist nur leider, dass ich nichts finde was mir gefällt :D ich bin wohl zu wählerisch. Es muss sich hier wohl so anhören, als gäbe es viel mehr schlechte, als gute Dinge an so einem Aupair Jahr, das ist aber nicht wahr. Natürlich schreibe ich eher über die schlechten Dinge, weil die mich mehr beschäftigen, aber wäre es mehr schlecht als gut, würde ich nicht mehr hier sein. Es macht mir riesigen Spaß hier zu sein und auf die Kinder aufzupassen. Gerade dann wenn diese merken, dass man sich Mühe gibt. So eine Umarmung von ihnen tut so gut! Ich habe ab und zu meine Selbstzweifel. Dann denke ich, die Aupairs vor mir waren besser, netter, fleißiger oder sonst was, andererseits denke ich dann wieder, wenn ich wirklich generell meine Arbeit nicht gut machen sollte, würde mir das doch jemand sagen. Das beruhigt mich dann etwas. Auch wenn ich extreme Angst habe etwas falsch zu machen. Fehler passieren, ich bin eben auch nur ein Mensch, der eine hat es mehr drauf, der andere weniger. Ich gebe mir alle Mühe meine Arbeit gut zu machen. Jeden Tag. Mal bin ich motiviert, mal weniger, das ist doch bei jedem so. So lange es nur kleine Fehler sind, die mir passieren, denke ich sollte man sich damit abfinden können. Ich lerne daraus und jeder Fehler passiert mir nur einmal! Das war mein Wort zum Sonntag. Gute Nacht!

19.11.14 00:00

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